Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind.

George Bernard Shaw




Meine Philosophie

 

Ich betreue in meinem privaten Wohnumfeld, um besonders jungen Kindern einen geschützten Raum in familiärer Atmosphäre zu bieten, in dem sie lernen, spielen und wachsen können.

Die Möglichkeiten, auf die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien individuell und flexibel einzugehen, sind nirgendwo so groß wie bei dieser Form der Kindertagespflege.

Dies ist für mich das Besondere an dieser Betreuungsform und unterscheidet sie deutlich von der Betreuung in Kindertageseinrichtungen.

Auch in der Kindertagespflege kann ein hohes Maß an Verlässlichkeit in der Betreuung geboten werden.

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Jedes Kind ist anders. Ich finde es sehr spannend, Kinder in ihrer Entwicklung zu beobachten und zu unterstützen, die verschiedenen Charaktere und Fähigkeiten zu erkennen und individuell zu fördern.

Ich verfolge bei der Erziehung meiner eigenen wie auch meiner Tageskinder den sozial-integrativen Ansatz.

Daher auch mein bei Maria Montessori entlehntes Motto:

Hilf mir, es selbst zu tun.

Ich beobachte Kinder, lasse sie ihren eigenen Weg finden und unterstütze dann mit Wort und Tat, wenn sie Hilfe benötigen.

Ich bin der Auffassung, dass besonders jüngere Kinder zur Bildung ihrer Fähigkeiten kein Programm benötigen. Die Schule mit ihren Lehrplänen kommt früh genug.

Die Schulung der Sinne, der Motorik und der Sprachkompetenz erfolgt in rein spielerischer Form durch altersgemäße Angebote im Alltag.

Kinder sollen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch und selbstinitiiert erforschen.

Dazu setze ich auch gerne Musik ein. Dabei hören wir nicht nur zu, sondern singen und tanzen selber.

Haltgebende Grenzsetzungen gehören für mich genauso zu einer guten Erziehung wie der respektvolle und liebevolle Umgang miteinander.

Zu einer umfassenden Bildung gehören auch ein altersgemäßes Mitbestimmungsrecht sowie viel Raum zum Ausprobieren, Einüben und Experimentieren.

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Ein geordneter Tagesablauf gibt Struktur und Halt.

Eine gewisse Regelmäßigkeit im täglichen Rhythmus ergibt sich allein schon durch die Essens- und Schlafenszeiten sowie die Ankunfts- und Abholzeiten der einzelnen Kinder.

Auch gibt es sich wöchentlich regelmäßig wiederholende Aktivitäten, aber wer es gewohnt ist insbesondere mit Babys und Kleinkindern zu leben, weiß, dass ein Tag nicht unbedingt wie der nächste ist.

Ich bin daher dagegen, mich strikt an einen starren Ablauf zu halten.

Mir ist es wichtig, situationsbedingt und flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren zu können und entscheide zum Beispiel gerne spontan, ob ein ausgiebiger Spaziergang zum Austoben oder lieber eine gemütliche Lese- und Kuschelrunde angeraten ist.